Pamela Druckerman "Warum fränzösische Kinder keine Nervensägen sind"

Worum geht es? (Klappentext)
Als die Journalistin Pamela Druckerman der Liebe wegen nach Paris zieht und bald darauf ein Kind bekommt, entdeckt sie schnell, dass französische Eltern offensichtlich einiges anders machen - und zwar besser. In diesem unterhaltsamen Erfahrungsbericht lüftet sie die Geheimnisse der französischen Erziehung.



Meine Meinung:
Naja was soll ich sagen, nun habe auch ich einen Erziehungsratgeber gelesen. Aber eigentlich nur, weil ich schon immer ein wenig frankophil war und ich das Thema witzig fand. Die Autorin ist Amerikanerin und lebt nun in Paris, erst bekommt sie mit ihrem britischen Mann ein Mädchen, dann Zwillinge - zwei Jungs. Ich selber wusste schon immer, dass ich nicht wirklich von der amerikanischen Erziehung überzeugt bin, und ich habe beim Lesen gemerkt, dass ich viele Dinge ähnlich machen würde wie die französischen Mütter. Aber es ist an einigen Stellen auch ganz schön streng. Aber ich finde auch, dass das permanente Snacken der Kinder nicht gut sein kann und dass man Kinder frühzeitig an Essenszeiten gewöhnen sollte, an die sie sich auch halten sollen. Außerdem finde ich das auch wichtig, dass Kinder respektieren sollten, dass sie nicht immer im Mittelpunkt stehen. Der berühmte Satz: "Wenn Erwachsene reden, haben Kinder den Mund zu halten!" habe ich selber als Kind mitbekommen. Genauso, das man mit Essen nicht spielt. Ich fand das Buch einfach unterhaltsam, ich nehme das nicht wirklich als Erziehungsratgeber, aber ich merke, dass ich bestimmt keine Helikopter-bzw. immer Lieb-Mama sein werde, sondern, dass mir es wichtig ist, dass unser Kind uns respektiert und sich an unsere Regeln hält.

Naja es war auf jeden Fall unterhaltsam und ich fand es eine nette Lektüre zwischen durch.

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