Helmut Schmidt

Helmut Schmidt ist tod. Diesen Satz muss man erst einmal sacken lassen.

Helmut Schmidt ist tod! Dieser Satz zog sich wie ein Lauffeuer durch den Verlag heute und hat erst einmal zu einem Schockzustand gesorgt. Irgendwie ist man tief getroffen, auch wenn nur wenige von uns ihn gekannt hatten, aber Geschichten konnte irgendwie jeder sofort erzählen. Ich auch, denn ich traf ihn einmal im Bundestag im Fahrstuhl, total entgeistert und verschüchtert- ich natürlich, nicht er. Aber ein paar Worte haben ich trotzdem gewechselt, dass ich ein großer Bewunderer sei, nicht unbedingt seiner politischen aber seiner journalistischen Karriere als Herausgeber der Zeit. Bücher von Helmut Schmidt waren für mich Pflichtlitertaur!

Wie gerne hätte ich ihn wirklich gekannt. Wie gerne hätte ich mich mit ihm auf einen Kaffee oder ein Glas Wein getroffen und erzählt über Literatur, Politik und Gesellschaft. Es gibt nur wenige Menschen, die einen so in den Bann ziehen und denen man stundenlang zu hören kann.

Doch wie wunderbar ist es, wenn man als Mensch so sehr geschätzt, gewürdigt und geachtet wird. So ein Leben ist doch erstrebenswert für alle von uns.


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