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Es werden Posts vom August, 2015 angezeigt.

Harper Lee "Gehe hin, stelle einen Wächter"

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Worum geht es? Die Charaktere aus Maycomb kehren nach 20 Jahren zurück.  Jean Louise "Scout" kehrt für die Sommerferien aus New York zu ihrem Vater nach Maycomb, Alabama zurück. Jem ist tot, Calpunia lebt nicht mehr bei der Familie Finch und auch ihr Vater ist nicht mehr tadellose Held ihrer Kindheit. 

Meine Meinung Ich habe ja erst in diesem Jahr zum ersten Mal "Wer die Nachtigall stört" gelesen und somit war das Warten bei mir nicht so lange. Aber ich war wirklich sehr gespannt auf die Fortsetzung und gleich mal vorne weg, ich bin nicht so enttäuscht wie viele andere. Das liegt vor allem daran, dass ich finde, dass der zweite Roman von Harper Lee viel realistischer ist. Die Charaktere sind ausgereifter und realer. Die Zerrissenheit und Gefühle, die sie beschreibt passen hervorragend in diese Zeit.  Mein erster Impuls vom Ende war enttäuschend, aber wenn ich jetzt darüber nachdenke, finde ich es doch perfekt. Eigentlich will man als Leser, dass Scout sich durchsetzt,…

John Steinbeck "Früchte des Zorns"

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Worum geht es: Das Buch beschreibt das Schicksal der Familie Joad, die ihre Farm in Oklahoma aufgrund der hohen Pachtgebühren aufgibt und sich in einem Gebrauchtwagen auf den Weg nach Kalifornien macht, weil ihnen dort das große Glück und viel Arbeit versprochen wird. Trotz des Optimismus der Mutter bricht die Familie auf der Reise immer mehr auseinander. Der Neuanfang in Kalifornien wird ihnen nicht leicht gemacht, sie werden als Eindringlinge behandelt und müssen für Hungerlöhne arbeiten. Ob der Familie der Sprung aus der Armut gelingt, wird nicht aufgeschlüsselt.

Meine Meinung: Man muss sich wirklich einlesen und ein hartes Fell haben. Dieses Buch schildert ohne Auschmückungen die existenzielle Not der Farmer im Südwesten Amerikas in den 1930er Jahren. Wie diese Familie sich immer wieder aufrappelt und alles versucht um anerkannt zu werden und für ein besseres Leben kämpft, ist erstaunlich und beeindruckend, aber auch traurig und unfassbar, wie wenig Hilfe sie bekommen. Es ist klar un…

Sylvia Plath "Die Glasglocke"

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Worum gehts: »Es war ein verrückter, schwüler Sommer, dieser Sommer, in dem die Rosenbergs auf den elektrischen Stuhl kamen und ich nicht wusste, was ich in New York eigentlich wollte.« Die Collegestudentin Esther Greenwood, von Preisen und Stipendien überhäuft, verbringt im »schwarzen Sommer« von 1953 einen Monat als Volontärin einer Modezeitschrift in New York. Schonungslos protokolliert sie ihre Existenzkrise.

Meine Meinung: Sylvia Plath ist meine Ikone. Den Roman habe ich schon mit Anfang 20 gelesen und es zu meiner Bibel gemacht. Das Leben, was sie beschreibt, war meines: Selbstzweifel, Gesellschaftskritisch und müde vom ganzen Getue und es fehlte der Sinn zu leben. Ich liebe dieses Buch, es gibt kein Besseres, welches die Tristesse der patriarchalen Ideen beschreibt. Wir alle sollen kleine Heimchen sein, die immer kochen, putzen und auf die Kinder aufpassen, aber auch ja selber Geld verdienen, wer hat bei dem Gedanken nicht Lust sich das Leben zu nehmen? Dieses Buch ist eine H…

Stephen King "Carrie"

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Worum geht es?
Die Handlung dreht sich um die 16-jährige Schülerin Carietta White, die telekinetische Kräfte besitzt,  in der US-Kleinstadt Chamberlain. Bereits im Alter von drei Jahren lässt sie einen Steinregen über ihr Haus niedergehen, in dem sie mit ihrer Mutter lebt, als diese ihr im religiösen Wahn nach dem Leben trachtet. Mit 16 tritt die Fähigkeit wieder auf, nachdem sie von Mitschülerinnen gehänselt wird. Sie lernt ihre Kräfte zu kontrollieren, doch auf dem Frühlingsball eskaliert alles.

Meine Meinung:
Ich muss sagen nach "Shining" von Stephen King habe ich mir viel mehr erhofft. ich fand es gar nicht gruselig und auch etwas langweilig, ganz anders als bei "Shining", wo ich gar nicht weiterlesen konnte, weil ich solche Angst hatte.
Diese Polizeiberichte fand ich nervig, die immer wieder in die Handlung gestreut wurden. Und überhaupt fand ich auch die Story nicht wirklich interessant. Ich finde, es ist nicht gerade eines der besten Werke von Stephen King, ab…

Edward Albee "Wer hat Angst vor Virginia Woolf"

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Und hier ist Nummer 2. Worum gehts: College-Professor George, Historiker und Trinker, und seine Frau Martha, Tochter des mächtigen College-Präsidenten, haben den neuen Biologielehrer Nick und seine Gattin Putzi zu einer Sauforgie eingeladen. Zum Erstaunen des jungen Paares entfachen Martha und George einen gnadenlosen Geschlechterkampf mit erbarmungsloser Härte. George treibt Martha zum Ehebruch mit dem sportlich dynamischen Nick. Am Ende der langen Alptraum-Nacht, als die Gäste fort sind, berichtet George Martha vom Tod ihres fiktiven Sohnes. Sie bricht zusammen.  Meine Meinung: Witzig war, dass ich mir was ganz anderes unter dem Titel vorgestellt habe, aber dieses Theaterstück ist einfach göttlich. Unbedingt muss ich das einmal live im Theater sehen. Die Dialoge sind würzig und toll und spritzig. Es ist einfach so unterhaltsam. Ein unbedingter Lesegenuss.

William Shakespeare "Macbeth"

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Ich habe beschlossen, diese Woche eine Buchwoche auf diesem Blog zu starten und das ganz aus Eigennutz, weil ich nämlich so viele Bücher zum Vorstellen habe. Also los geht es heute mit "Macbeth" von Shakespeare. Worum geht es? Fürst Macbeth, von seiner Frau angestachelt, erschlägt König Duncan, um selbst den Thron von Schottland zu besteigen. Er verstrickt sich stets in sein Schicksal; er versucht, durch blutige Tyrannei seine Position zu sichern.(Quelle: Reclam)

Meine Meinung: Ich habe das Stück natürlich bereits in der Schule gelesen und fand es damals einfach unglaublich gut. Das lag mit Sicherheit an unserer Deutschlehrerin, die mit uns das Stück von vorn bis hinten durchgenommen und analysiert hatte, aber ich fand es toll. Und auch jetzt noch muss ich sagen, es ist meisterhaft geschrieben. Eine spannende Handlung und so eine tolle Sprache, ich liebe es. Es ist natülich ein Klassiker, den man gelesen haben muss, aber wirklich, es ist auch einfach spannend, tragisch und m…

Meine kleine Bucket Liste für den Rest-Sommer

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Jaaaa endlich ist er zurück, der Sommer! Schade nur, dass ich jeden Tag arbeiten muss :-) Aber die sonnigen Tage haben mich überzeugt, doch noch eine Bucket Liste für den Sommer anzulegen. Aber ich nehme mir nicht so viel vor, aber ein paar Erlebnisse braucht der Sommer 2015 noch, also here we go:


1. Ein Tag am See verbringen 2. Minigolf spielen 3. Klettern gehen 4. Ein Picknick im Park 5. selber Eis machen 6. Eine kalte Suppe zubereiten 7. Beach-Voleyball spielen 8. Boot oder Tretboot oder Kayak fahren



Choriner Musiksommer im Kloster Chorin

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Mein Papa hatte die wunderbare Idee unsere Geburtstage (er hat einen Monat vor mir) mal auf eine andere Weise nachzufeiern. Im Kloster Chorin gibt es im Sommer traditionell Klassikkonzerte und dazu hat er die ganze Baggage eingeladen.  Beim Chroiner Musiksommer werden unterschiedliche klassische Stücke in den alten Klosterruinen gespielt, aber der wahre Zauber liegt eigentlich in dem Ambiente drum herum. Deshalb hatten wir auch keine Tickets für Sitzplätze im Kloster, sondern wir haben uns Decken, Kissen, Stühle und reichlich Proviant von Mutti geschnappt und zusammen das Konzert von der Wiese aus gelauscht. Es war wirklich so toll, die ganze Atmosphäre war entspannend und beruhigend. Wirklich ein Tipp für alle Outdoor-Menschen und Freunde klassischer Musik. Ich hab es genossen und werde es sicherlich wieder einmal machen.





Davor wurde übrigens wie es sich für unsere Familie gehört, gegrillt, so langsam wissen Sascha und ich, wo unsere Sucht herkommt.