Haper Lee "Wer die Nachtigall stört"

Puh ich hänge so hinterher mit meinen Buch-Vorstellungen. Naja ich bin ziemlich faul geworden, was das  Bloggen betrifft, also hänge ich ehrlicherweise mit Allem hinterher :-) Aber dieses Buch war wirklich eines meiner Highlight dieses Jahr, also los gehts.

Worum geht es:

Das Buch handelt vom Leben in den Südstaaten der 1930er Jahre in Amerika, welches geprägt ist von Rassismus. Es beschreibt die Familie Finch, dass sind der Vater Atticus, ein Rechtsanwalt und seine Kinder, Jem und Scout. Atticus ist für die Zeit und das Landleben in Alabama extrem liberal. Er versucht seinen Kindern die Ideale von Freiheit und Gleichheit beizubringen, Menschen nicht auf die Körperfarbe oder den geistigen Zustand zu reduzieren. Aber auch er stößt an seine Grenzen als er vor Gericht den Tom Robinson vertritt, einen Schwarzen.

Meine Meinung:
Meine Erwartungen waren hoch. Immerhin wird dieses Buch als der Klassiker der amerikanischen Literaturgeschichte gesehen und wurde 1961 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. Und was soll ich sagen, es ist ein wunderbares Buch. Es ist ehrlich und traurig, lustig und wirklich zum Verzweifeln an manchen Stellen. Es ist wunderbar geschrieben, die Charaktere sind ausgereift und wirkten auf mich realistisch. Man fühlte geradezu die Spannung in der Zeit und den Zündstoff, der in der Luft lag. Ein tolles Buch mit einer wunderschönen Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Wie viel weiter ist Amerika mit seinem Wunsch nach Gleichstellung der Afroamerikaner? Diese Frage kann aus meiner Sicht nur ernüchternd beantwortet werden, aber dieses Buch gibt wieder Hoffnung.

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