[gelesen] Frank Kafka "Die Verwandlung"

Worum gehts? (Klappentext)
"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt." Schon der erste Satz aus Kafkas berühmter Erzählung vermittelt schlagartig die Irritationen, die sich in das Verhältnis zur empirischen Wirklichkeit eingeschlichen hat, die die problematische Schnittstelle äußerer und innerer Realitäten bestimmt.



Meine Meinung
Wie wahrscheinlich viele andere vor mir, musste ich das Buch im Gymnasium lesen und fand es überhaupt nicht ansprechend. Ich dachte immer, dass ich vielleicht zu jung war, um den Sinn des Buches zu verstehen. Deshalb war ich einerseits etwas zurückhaltend, als es jetzt wieder in meiner Lese-Challenge auftauchte. Anderseits konnte ich dem Buch somit noch einmal eine Chance geben und war gespannt welchen Eindruck es bei mir ein paar Jahre später machen würde. Ich muss zugeben, ich bin noch immer kein Fan von dem Buch, was immernoch daran liegt, dass ich den Sinn nicht ganz begreife, denke ich. Ich habe im Nachhinein noch im Internet nach Interpretationen gesucht, weil ich es wirklich schade fand, dass ich dieses Buch einfach nicht gut fand. Aber auch die Interpretationen waren mir etwas zu sehr an den Fingern herbei gezogen. Ich frage mich öfter, ob Literaturwissenschaftler nicht zu viel in bestimmte Werke legen. Aber gut, das ist nun mal ihr Job :-) Ich fand das Buch wirklich gut geschrieben und hab konnte es gut lesen, aber mit dem Inhalt konnte ich weniger anfangen. Aber wer weiß, vielleicht brauche ich immer noch ein paar mehr Jahre und nehme es mir in 10 Jahren noch einmal vor :-)

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