William Shakespeare "Richard III."

Worum gehts?
Um neuer König von England zu werden, tötet Richard, Herzog von Gloucester erst seine beiden Brüder, den regierenden König Edward IV. und später auch George, der Herzog von Clarence. Er wird mit einem Fluch belegt von Margaret, der Witwe Heinrichs, er werde seine Freunde für Verräter halten und Verräter für seine Freunde, auch werde er nicht mehr ruhig schlafen. 

Es sterben noch Rivers und Gray, die Brüder Elisabeths durch Richards Hand. Elisabeth, die ihre Familie bedroht sieht, ergreift mit ihrem jüngsten Sohn die Flucht.
Unter einem Vorwand wird der jüngste Sohn zurückgeholt und zusammen mit seinem Bruder in den Tower gebracht. Einer der wenigen, die sich dem skrupellosen Richard entgegenstellen, ist Lord Hastings: Er will nicht zulassen, dass die Söhne des verstorbenen Königs in der Thronfolge übergangen werden; auf Anweisung Richards wird er enthauptet. Nach Absprache mit Richard soll sein Getreuer, der Herzog von Buckingham, in London Stimmung gegen den verstorbenen König und seine Söhne machen, doch ist Buckinghams Rede an das Volk ein Fehlschlag. Deshalb ändern sie ihren Plan: Buckingham überzeugt den Bürgermeister von London, dass Richard nach des Volkes Willen König werden soll. Er lässt sich von Buckingham bitten, sich am nächsten Tag krönen zu lassen. Er lehnt zunächst ab und behauptet, ein geistiges Amt sei besser für ihn, bis er schließlich „seufzend“ einwilligt.
Zur Erhaltung seiner Herrschaft heiratet Richard die junge Elisabeth, Tochter des Edwards IV. nachdem er seine Gattin Anne auf den Scheiterhaufen verbrennen ließ.

Doch ist Richards Position durch diese Bluttaten unsicherer geworden. In Frankreich hat sich unter der Führung des Grafen Heinrich von Richmond aus dem Haus Tudor eine Gegenpartei formiert. Richmond begibt sich nach Wales, und Richard zieht ihm mit seinem Heer entgegen. Zunächst muss Buckingham, der die Flucht ergriffen und eine Armee gegen Richard aufgestellt hatte, von dessen Leuten aber gefasst worden war, unters Beil. Richmond kommt unterdessen ungehindert voran: Am Vorabend der Entscheidungsschlacht bei Bosworth begegnen Richard im Traum die Geister von Edward, König Heinrich und aller anderen von ihm Ermordeten und prophezeien ihm seinen Untergang; Richmond aber sprechen sie Mut zu. Am nächsten Morgen werden des Königs Truppen in die Flucht geschlagen.  Richard stirbt und Richmond wird neuer König.

Meine Meinung
Ich kannte dieses Werk von Shakespeare noch nicht, was daran liegt, dass muss ich leider zugeben, dass wir es nicht in der Schule gelesen haben. Denn normalerweise liest man Shakespeare auch nicht einfach nur so. Aber ich muss sagen, ich mochte es sehr. Ich habe Shakespeare auch immer gerne gelesen und bin ein großer Fan von Hamlet. Damit will ich nicht pseudo-intellektuell klingen, sondern, das ist tatsächlich so. Ziemlich blutig war es, aber das ist bei den Tragödien ja meist so. Ich fand es wirktich anregend und musste danach auch erst einmal googlen, wer dieser König eigentlich war und siehe da, so blutig war er gar nicht . Sprachlich einfach wunderschön, ach konnten sich die Menschen da noch gewählt ausdrücken, wirklich toll. Ansonsten bin ich auf den Vergleich gespannt, als nächstes kommt "Die Komödie der Irrungen".

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