Meine Gedanken zur Bundestagswahl 2013

So nun ist sie wieder vorbei - die Bundestagswahl 2013. Jetzt heisst es wieder vier Jahre warten. Eigentlich wollte ich einen Wählen Gehen-Post schreiben, aber irgendwie hab ich das Ende letzter Woche völlig verplant, also gibt es ein paar Worte zur Wahl von mir.
Seit zwölf Jahren bin ich nun schon überzeugte Sozialdemokratin, nur das schon einmal vorne weg, dass hier keine Missverständnisse aufkommen. Von daher ist es für mich immer recht schlüssig, wen ich wählen möchte. Wo ich jedes Mal überlege ist, wem ich meine Zweitstimme gebe. da überlege ich dann schon, welche Koalition ich will und ob es Sinn macht, meinem Wunschkoalitionspartner meine Stimme zu geben. Nun ja, ich hab mich entschieden, alle Stimmen der SPD zu geben, da ich fand, dass sie eine starke Ausgangsposition bräuchten.
Gestern nun ein kleiner Schock, das muss ich schon sagen. Bei über 40% der Stimmen fällt selbst mir nichts anderes ein als Herzlichen Glückwunsch CDU, das ist eindeutig, dass es den meisten Deutschen gut geht und sie zufrieden mit der Politik sind. Fast könnte die CDU alleine regieren, das ist schon erstaunlich. Das hätte ich auch nicht erwartet, aber da ich es gut finde, wenn Menschen ihre Stimme abgeben, kann ich auch mit dieser Mehrheitsentscheidung leben. 
Worüber ich mich freue sind die kleinen Dinge, dass ein Bekannter endlich im Landtag ist, dass ein anderer Bekannter zurück in den Bundestag gekommen ist. Wie gehts weiter mit der SPD? Darüber hab ich gestern schon nachgedacht. Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Frauen zurück in die Berufe bekommen, keine Studiengebühren, einheitliche Bildungsstandards, mehr KiTa-Plätze, Stärkung des Mittelstandes und der handwerklichen Berufe, Förderung der Ausbildungsberufe und mehr soziale Gerechtigkeit. Das sind Themen, die mich bewegen und die die SPD meiner Meinung wieder stärker fördern sollte. Nun ja, schauen wir mal, was passiert.
Ich bin nicht für eine große Koalition und auch nicht für eine rot-rot-grüne Koalition. Ich finde, die CDU sollte mit dem Ergebnis jetzt umgehen, also entweder alleine regieren oder mit den Grünen zusammengehen. Aber bitte nicht mit der SPD. Der kleine Koalitionspartner zu sein wäre ein Stillstand und ich wünsche mir die SPD als starke Opposition, die sich neu aufstellt und in vier Jahren wieder angreift.

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