Gelesen: Nando Parrado " 72 Tage in der Hölle"

Worum gehts?
Im Oktober 1972 stürzt eine Chartermaschine aus Uruguay über den Anden ab. In dieser Maschine sitzt eine erfolgreiche Rugbymannschaft zusammen mit Familienangehörigen und Freunden. Den Absturz überleben etwa die Hälfte, die Suche wird aber schnell eingestellt, weil sich die Rettungsmannschaft nihct vorstellen kann, dass jemand diesen Absturz über den Anden überleben könnte und länger als drei Tage in der Kälte überleben könnte. Die Überlebenden werden kurz nach dem Absturz erneut von einer Lawine überrascht, die die Zahl der Opfer erhöht. Ihre einzige Hoffnung auf Rettung ist, die Gipfel selbst zu erklimmen und Hilfe zu holen, was nach 9 Tagen zwei Männern gelingt.

Meine Meinung:
Als ich ein Teenie war, habe ich den Film gesehen und ich weiß noch, dass es sich bei mri vor allem einprägte, dass die Menschen ihre eigenen Freunde essen mussten um zu überleben. Als mein Freund dann Ende des Jahres das Buch geschenkt bekommen hatte, war das für mich ein guter Anlass die Geschichte noch einmal zu lesen vor allem, weil es aus Sicht eines Überlebenden, der auch einer der Bergerklimmer und Retter war,  geschrieben wurde. Der Schreibstil ist sehr einfach und emotional, manchmal störte mich der zu gefühlsreiche und subjektive Standpunkt des Autors. Man denkt sich dann zwar, dass man darüber jetzt nicht schlecht reden kann, aber es ist doch komisch, dass er alle Opfer nur in den höhsten Tönen lobt. Aber über Tote soll man ja auch nicht schlecht reden. Keine Ahnung mich hat das etwas gestört und ich fand es an einigen Stellen zu langatmig.
Ansonsten war das Buch natürlich sehr fesselnd. Man war von Anfang an dabei und spätestens als sich Nando und Roberto aufgemacht haben, den Berg zu erklimmen und Rettung zu holen, konnte ich nicht mehr aufhören. Es war genau das richtige Buch für Zwischendurch, aber es war mir etwas zu kitschig und einfach.

Kommentare

  1. Stimmt,ich habe auch den Film gesehen,konnte allerdings nicht mit ansehen,wie sie ihre eigenen Freunde gegessen haben,um zu überleben.Fand aber ansonsten den Film sehr spannend gemacht.
    Ich habe das Buch Philadilphia gelesen,wo es um Diskriminierung eines Anwalt ging.Ich glaube falls der Film nochmals kommen sollte werde ich ihn mir anschauen.Das Buch ist jedenfalls sehr Spannend und zum Schluss sehr traurig.

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