Review: Django Unchained

Mein lieber und toller Freund Verlobter hat mich gestern Abend ins Kino eingeladen, wofür ich ihm wirklich dankbar war, denn nach dem ganzen Ausarbeitungsstress mit dem Referat für Donnerstag, brauchte ich abends noch ein wenig Ablenkung.
Wir beide wollten unbedingt den neuen Tarantino-Film "Django" sehen und aufgekratzt durch alle die guten Statuseinträge bei Facebook und Berichte in den Medien, waren wir schon heiß drauf.

Worum gehts?
Der Film spielt kurz vor Ausbruch des Bürgerkrieges in den USA. Der Sklave Django wird durch Zufall vom Kopfgeldjäger Dr. King Schultz aus den Fängen von Sklavenhändlern befreit, um Schultz zu helfen die drei Brittle Brüder zu töten. Auf die Brittle Brüder ist ein Kopfgeld ausgesetzt und da Django weiß, wie sie aussehen, hilft er Schultz, der ihm wiederum dafür die Freiheit verspricht. 
Nachdem sie die Brittle Brüder getötet und das Kopfgeld bekommen haben, beschließen die beiden noch einen Winter zusammen zu bleiben, indem Schultz Django alles beibrngt, was ein guter Kopfgeldjäger können muss und Django 1/3 des Gewinns bekommt, mit der er seine Frau Broomhilde von Shaft frei kaufen will.
Am Ende des Winters planen die beiden ihren Freikauf von Broomhilde, welche mittlerweile bei Calvin Candie auf der Plantage Candieland verkauft wurde. Schultz und Djano spielen Candie vor, dass sie an einen Mandika-Kämpfer seiner Plantage interessiert sind und bieten Candie 12000 Dollar, woraufhin der hellhörig wird und die beiden zu seiner Plantage nimmt.

Den Rest verrate ich mal nicht, und lass euch ein wenig Spannung.

Meine Meinung:
Das war ein typischer Tarantino-Film, der natürlich die Brutalität voll ausspielt sei es indem Schwarze von Hunden zerfetzt erden oder gegeneinander bis zum Tod kämpfen oder aber auch wenn sie alle bis aufs letzte Blut abschießen. Dennoch fand ich, war der Film nicht wirklich traurig oder beklemmend, im Gegenteil es spielte immer wieder ein schwarzer sarkastischer Humor mit. Zum Beispiel als der Ku-Klux-Klan Probleme hat, sich die Kapuzen aufzusetzen. Oder aber auch durch die hervorrgaende Schauspielerei von Christoph Waltz und Leonardo DiCaprio, die für mich den ganzen Film ausgemacht haben. DiCaprio als etwas dümmlicher aber selbstdarstellender Plantagenbesitzer, den man auch gerne übers Ohr hauen kann, der sich selber aber für ach so schlau hält. Und Waltz als Kopfgeldjäger, der aber nie seine Etikette vergisst und trotzdem knallhart ist. Göttlich, ich habe ihn geliebt in diesen Film und konnte gar nicht genug vom ihm sehen.
Was ich auch besonders schön fand, war der Soundtrack, der zum einen auch auf alte Lieder aus Western zurückgegriffen hat oder aber auch neue Songs dabei hatte, die nicht treffender sein konnten.

Alles in allem ist Tarantino damit ein Schmuckstück gelungen, ich hab jede Minute des Films genossen. Es war witzig, spannend, aufwühlend und knallhart mit Schauspielern, denen man angemerkt hat, dass sie Spaß am Drehen hatten.


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