Gustave Flaubert "Madame Bovary"

Ich habe tatsächlich mein Buch gestern noch ausgelesen. Während Sascha Fussball schaute, hab ich gelesen. Mich stört zum Glück beim Lesen kein Geräusch, so konnte wir trotzdem zusammen Zeit verbringen.

Worum gehts: (Amazon Kurzbeschreibung)
Die begeisterte Romanleserin Emma Bovary hat den Kopf voller romantischer Träume. Wie langweilig muß ihr dagegen ihr Leben als Frau eines Arztes in einer Provinzstadt erscheinen! Ihr Mann Charles versteht ihre Wünsche und Nöte nicht. So sucht die leidenschaftliche junge Frau ihr Glück in fremden Armen - und wird bitter enttäuscht. 

Meine Meinung:
Also ich muss sagen, ich hab mich etwas schwer getan mit dem Buch. Ich hatte es ja schon einmal gelesen und ich weiß, dass ich es da nicht so kritisch gesehen habe, da ich in einer ganz anderen Lebenssituation war. Mir fiel es einfach schwer, mich mit Emma zu identifizieren und für sie Sympathie oder Mitleid zu entwickeln. Für mich war sie zu kindlich, naiv und egoistisch. Als sie merkte, dass sie ihren Mann doch nicht liebte, suchte sie immer nach Abenteuern, aber nichts konnte sie glücklich machen, sie war immer extrem. Ausserdem fand ich es einfach nicht gut, dass sie ihren Mann betrogen hat, v.a. ihre Begründung, dass si esich halt Liebe anders vorstellte. Und ihr Mann gab alles auf, selbst als sie schon längst Tod war, hat er sie noch geliebt und hat alles für sie getan. Ich weiss nicht, aber das Buch war mir zu träumerisch. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich verändert habe. Als ich es vor drei Jahren gelesen hatte, war ich auch nicht mehr verliebt in meinen damaligen Freund, ich war depressiv wie Emma und total in Träumen versunken. Ich bin froh, dass ich da raus bin und vielleicht hat mir auch deshalb das Buch nicht so gut gefallen.

Auch wenn es eine ziemlich persönliche Meinung ist und mit dem Buch an sich nichts zu tun hat, gebe ich dem Buch 2 von 5 Büchern



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