[gelesen] Roberto Saviano "Gomorrha"

Ich glaube, dieses Buch stand seit 4-5 Jahren auf meiner Lese-Wunschliste und letztens habe ich es mir dann endlich gekauft. Das Thema interessiert mich schon seit längerem. Ich schaue super gerne Filme über die Mafia. Letztens habe ich das erste Mal "Goodfellas" gesehen und war wieder voll infiziert.
Worum gehts?
Saviano ist selbst in Neapel geboren und beschreibt anhand von unterschiedlichen Wirtschaftsfeldern wie der Baubranche, dem Waffenmarkt, Drogenmarkt oder Müllentsorgungsmarkt die Vorgehensweisen der neapolitanischen Camorra. Gleichzeitig bekommt man einen geshcihtlichen Abriss über das organisierte Verbrechen der Camorra.
Saviano arbeitete undercover als Journalist. Er schleuste sich als Arbeiter in camorristische Fabriken ein, bekam seine Informationen durch Interviews, Gerichtsprotokollen und Zeugenaussagen.
Sein Bericht ist erschreckend und unfassbar, dass die Camorra sich solch ein Netzwerk aufgebaut hat, das mitten im modernen Europa existiert.

Meine Meinung:
Das Buch ist so real und authentisch geschrieben, dass ich manchmal aufhören musste, weil ich erschrocken war über so viel Grausamkeit und Kaltblutigkeit. Gerade aufgrund der Authensität ist es nicht verwunderlich, dass der Auto nur noch ein paar Wochen am Stück an einem Ort sein kann. Unfassbar scheinen solche Strukturen, aber es gibt sie und Roberto Saviano hat mit seiner Reportage zu Recht darauf aufmerksam gemacht.Ein absoluter Lese-Tipp!



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